Hydraulischer Abgleich IBR Messtechnik
Hausverwaltung & WEG

Hydraulischer Abgleich für ganze Liegenschaften

Belastbare Berechnung, klare Einstellwerte und eine Dokumentation, die Eigentümern, Fachbetrieb und Förderstelle standhält.

Nachvollziehbar

Jede Annahme dokumentiert

Welche Daten wurden angesetzt, welche Volumenströme ergeben sich, welche Einstellungen sind nötig – alles steht im Bericht.

Förderfähig

Nachweise für BAFA und KfW

Raumweise Berechnung nach Verfahren B und das VdZ-Formular als Grundlage für förderkonforme Nachweise.

Effizient

Auch für große Bestände

Strukturierte Datenerhebung mit digitalen Erhebungsbögen – vom Zehnparteienhaus bis zur Anlage mit 150 Wohnungen.

Im Mehrfamilienhaus

Typische Probleme – und was der Abgleich ändert

  • Stranghydraulik

    Nahe Wohnungen zu warm, entfernte zu kalt

    Ohne Abgleich werden Heizkörper nahe der Heizung überversorgt und entfernte unterversorgt – Ursache vieler Beschwerden.

  • Differenzdruck

    Pfeifende Ventile, hoher Pumpenstrom

    Eine passende Pumpeneinstellung und, wo nötig, eine Differenzdruckregelung stabilisieren den Betrieb.

  • Einstellwerte

    Jede Wohnung bekommt ihren Anteil

    Voreinstellwerte sorgen dafür, dass an jedem Heizkörper der berechnete Volumenstrom ankommt.

  • Vorlauf

    Niedrigere Vorlauftemperatur

    Mit sauberem Abgleich lässt sich die Vorlauftemperatur oft absenken – wichtig für Effizienz und Wärmepumpenfähigkeit.

Pflichten & Förderung

Was Gesetz und Förderprogramme verlangen

Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG, Fassung 2024) sind Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten nach dem Einbau eines neuen Wärmeerzeugers hydraulisch abzugleichen. Maßgeblich ist immer die Fassung, die zum Zeitpunkt der Maßnahme gilt.

Für viele Maßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist ein hydraulischer Abgleich Voraussetzung; bestätigt wird er üblicherweise mit dem Formular der VdZ. Welche Anforderungen konkret gelten, hängt vom Programm und von der Maßnahme ab – wir klären das vor dem Angebot mit Ihnen.

Ablauf

So läuft die Zusammenarbeit

  1. 1

    Vorklärung

    Gebäude, Anlagenart und Ziel: gesetzliche Pflicht, Optimierung oder Förderung.

  2. 2

    Datenerhebung

    Grundrisse und Flächen, Heizkörperdaten, Systemtemperaturen, Pumpen- und Strangdaten – digital und strukturiert.

  3. 3

    Heizlast und Volumenströme

    Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 und daraus die Soll-Volumenströme.

  4. 4

    Einstellwerte

    Ventilvoreinstellungen, Empfehlungen für Strang- und Differenzdruckregelung, Pumpenparameter.

  5. 5

    Dokumentation

    Übergabe der Unterlagen für Eigentümer, Fachbetrieb und gegebenenfalls Förderstellen.

  6. 6

    Umsetzung

    Ihr Installateur stellt die Werte ein; bei technischen Rückfragen unterstützen wir ihn.

Fragen von Verwaltungen

Häufig gefragt

Was ist, wenn keine Grundrisse oder vollständigen Unterlagen vorliegen?

Auch im Bestand ohne vollständige Pläne ist ein strukturierter Abgleich möglich. Wir arbeiten mit digitalen Erhebungsbögen und ergänzen fehlende Daten pragmatisch, etwa durch Heizkörper-, Flächen- und Bauteilaufnahmen.

Wer setzt die berechneten Werte um?

Ihr Installateur oder Fachbetrieb: Ventileinstellung, Pumpenparameter, gegebenenfalls Strangregulierung. Wir liefern Berechnung, Einstellwerte und Dokumentation und unterstützen bei technischen Rückfragen.

Wie schnell geht das?

Das hängt von Datenlage, Gebäudegröße und Anzahl der Wohneinheiten ab. Liegen Flächen, Heizkörperdaten und Grundrisse vollständig vor, geht es deutlich schneller. Nach einer kurzen Vorklärung nennen wir Ihnen einen realistischen Zeitrahmen.

Angebot für Ihre Liegenschaft

Nennen Sie uns die Zahl der Wohneinheiten und Heizkörper – wir melden uns mit einer Einschätzung.

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